Lisa Alexandra Henke

Illustration

Arbeitsschwerpunkte

Philosophische Anthropologie
Posthumane Theorien
Wissens- und Bildungssoziologie
Geschlechtertheorien

 

Universitäre Bildung

 

07/2016 Master of Education und Master of Arts (Doppelabschluss):
Titel der Arbeit: Weibliches Schreiben und/oder Schreiben über Weiblichkeit? Eine gendernarratologische Analyse von Juli Zehs „Corpus Delicti“
2009-2016 Studium der Philosophie, Germanistik und Bildungswissenschaften, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
2011-2012 Studienaufenthalt im Rahmen des Erasmus-Programms an der Université Jean Moulin Lyon III

 

Berufliche Tätigkeiten / Akademische Stellen

seit 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Soziologie, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
2017-2018 PES-Kraft (Vertretungslehrerin) für Ethik, Goethe-Gymnasium Bad Ems

 

Dissertationsprojekt

Das Menschliche der Sorge  (Arbeitstitel)

Ebenso wie Fitness-Tracker, Pflegebetten oder sensorgestützte Hausnotrufsysteme sorgen auch Regenwürmer, Milchkühe oder Bienen füreinander, für die Natur und für den Menschen. Sorge wird in den internationalen Diskursen nicht mehr als intentionale, genuin menschliche Handlung, sondern als kollektive, sozio-materielle Praxis aufgefasst, an der nicht nur menschliche Objekte teilhaben; auch Tiere, Substanzen, Artefakte etc. sind – so die Annahme – generell in Sorgepraktiken involviert. Gegen diese allgemeine Entdifferenzierung von Sorge zielt das Dissertationsprojekt auf eine Reformulierung der Spezifik menschlicher Sorge, ihrer Dimensionen und ihrer Grundlagen. Hierzu orientiert sich das Projekt an folgenden erkenntnisleitenden Fragstellungen: Welche theoretischen Diskurse über Sorge lassen sich rekonstruieren und wie sind sie aufeinander bezogen? Welches Verhältnis von Selbst und (Um-)Welt kristallisiert sich in Sorgediskursen und -praktiken heraus? Inwiefern unterscheiden sich artenspezifische Formen der Sorge voneinander und wie lassen sie sich charakterisieren? Auf einer theoretisch-konzeptionellen Ebene bezieht sich diese Arbeit auf posthumane Überlegungen sowie Ansätze der philosophischen Anthropologie.

 

Publikationen

Beiträge in Sammelbänden
Genderaspekte im Philosophieunterricht. In: Christian Thein (Hg.): Philosophische Bildung und Didaktik – Dimensionen, Vermittlungen, Perspektiven. Wiesbaden: VS-Verlag 2018 (im Erscheinen).

Übersetzungen und Rezensionen
Rezension zu: Kristina Rehrs Themenheft: Von Männern und Frauen. Nachdenken über „Geschlecht“. Leipzig: Militzke 2016. In: Ethik und Unterricht 2 (2017): 55-56.

 

Lehrtätigkeit

Bildungssoziologie

Seminar Gleichheit und Differenz in Schule und Unterricht (WiSe 2017/18 (2x), SoSe 2018 (3x), WiSe 2018/19, WiSe 2019/20)
Seminar Kommunikation und Interaktion (SoSe 2017)

 

Vorträge

Die Grenzen des Menschen entlang der Sorge. Ein (philosophisch-anthropologischer) Vorschlag zur Begrenzung eines entgrenzten Selbst-Weltverhältnisses, Interdisciplinary Anthropology of the Future – Social, Political, and Ethical Dimensions (Workshop), a.r.t.e.s. Graduate School Universität Köln, 06.11.2019

Die 'ins Nichts gestellte Sorge' - ein Vorschlag zur Begrenzung eines entgrenzten Selbst-Weltverhältnisses, Regionalkonferenz - Deutsche Gesellschaft der Soziologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena, 23.09.-27.09.2019

 

Mitgliedschaften

Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)

Deutsche Gesellschaft für Philosophie (DGPhil)

Swip Germany e.V. - Society for Women in Philosophy

 

Sonstiges

seit 2016 Mitarbeit im Arbeitskollektiv „TOY.TOY.TOY. Kunst, Theorie und Vermittlung von Geschlecht“, Kunsthochschule Mainz