Dr. Christiane Schürkmann

Arbeitsschwerpunkte

Umweltsoziologie
Wissenschafts- und Technikforschung
Wissenssoziologie
Theorien der Materialität
Posthumane Theorien
Kunstsoziologie
Phänomenologie
Praxistheorien

Aktuelles

Seit 01/23 stellvertretende Sprecherin der Sektion Umwelt- und Nachhaltigkeitssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

Universitäre Bildung

 11/2015 Promotion zum Dr. phil. im Fach Soziologie
Titel der Arbeit: Kunst in Arbeit. Künstlerisches Arbeiten zwischen Praxis und Phänomen (ausgezeichnet mit dem Preis der Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
 2005-2009 Studium der Sozialwissenschaften und Kunst an der Universität Siegen.
Abschluss: Erstes Staatsexamen (an Gymnasien); Staatsarbeit zum Thema "Öffentlichkeit als Wirklichkeitskonstruktion der Moderne - Gilt diese These für die Europäische Union?" (ausgezeichnet mit dem Studienpreis der Sozialwissenschaften)

 

Berufliche Tätigkeiten / Akademische Stellen

seit 2015 Post-Doc und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie, JGU Mainz, Arbeitsbereich Wissen, Bildung, Qualitative Methoden
2020-2021 Elternzeit
2010-2015 Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeitern am Institut für Soziologie, JGU Mainz, Arbeitsbereich Wissen, Bildung und Qualitative Methoden
2009-2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich für Sozialwissenschaften, Philosophie, Theologie und Geschichte, Universität Siegen

Netzwerke

Abfall in Bewegung/ Waste in Motion Link zum Netzwerk
Interdisziplinäres Forschungsnetzwerk gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Dissertationsprojekt

Kunst in Arbeit. Künstlerisches Arbeiten zwischen Praxis und Phänomen (abgeschlossen)

Das Dissertationsprojekt untersuchte aus ethnografischer Perspektive künstlerisches Arbeiten im Feld der bildenden Kunst. In Kunstakademien und Kunsthochschulen, Ateliers und Ausstellungen nahm die Studie in den Blick, wie KünstlerInnen mit Materialien umgehen, wie künstlerische Arbeiten für Ausstellungsprojekte entwickelt werden und wie die entstehenden Kunstwerke von KünstlerInnen beurteilt werden. Die Studie schloss dabei an praxistheoretische Ansätze an, ergänzt um die Phänomenologie Maurice Merleau-Pontys mit dem Ziel, neben dem praktischen Wissen auch das Wahrnehmen in seinen Vollzügen einzubeziehen, um künstlerische Zugänge zum Sprechen zu bringen und für die Soziologie weitergehend zu erschließen.
Link zur Buch

besprochen durch Prof. Dr. Friedhelm Kröll (Soziologische Revue Band 43, Heft 3 im Rahmen der Sammelbesprechung "Zur Situation der Kunstsoziologie") Link zur Rezension

Habilitationsprojekt

Natur-Gesellschaftsverhältnisse in Aushandlung. Naturwissenschaftliches Wissen und Nichtwissen in der Endlagerung radioaktiver Abfallstoffe (Arbeitstitel)

Nach dem geplanten Ausstieg aus der Atomenergie im Jahr 2022 werden voraussichtlich 30.000 Kubikmeter hoch radioaktive Abfallstoffe dauerhaft zu lagern sein – und dies nur in Deutschland. Im Zuge der Suche nach einem Standort für die Lagerung dieser speziellen Abfallstoffe sehen sich verschiedene gesellschaftliche Akteure vor die Herausforderung gestellt, ein ›Endlager‹ zu lokalisieren, zu begründen und in einem partizipativen Verfahren zu legitimieren. An diesem Prozess sind erstens verschiedene politische Institutionen (Bund, Länder) und Wissenschaften beteiligt (Chemie, Geowissenschaften, Ingenieurswissenschaften, Physik), die ihrerseits die Eignung der unterirdischen Lokalität aus ihrer je spezifischen Fachperspektive einschätzen und beurteilen. Zweitens sind zivilgesellschaftliche Akteure beteiligt, die vor allem die enormen und nicht zu überschauenden Risiken der Lagerung dieser hochgradig gefährlichen Abfallstoffe zu ihrem politischen Einsatz machen. Sowohl die Konstellation der Akteure als auch die Brisanz des Gegenstandes lässt ein starkes gesellschaftliches Konfliktpotenzial vermuten.

Das Habilitationsprojekt untersucht aus einer soziomateriellen Perspektive den Umgang mit radioaktiven Abfallstoffen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den als ‚hoch radioaktiv‘ definierten Abfallstoffen. Wichtige Fragestellungen des Projekts sind u.a.: Wie formiert sich ‚Gesellschaft‘ um solche materiellen Entitäten, die als höchst gefährlich gelten? Wie präformieren diese Abfallstoffe soziotechnische Prozesse im Hinblick auf den Einbezug von ,Natur'? Welche Rolle spielt technisches und wissenschaftliches Wissen bei der Bewältigung dieser gesellschaftlichen Herausforderung? Welche Verhältnisse von Natur/Kultur lassen sich im Rahmen der Untersuchung des Umgangs mit diesen Stoffen rekonstruieren?
Konzeptionell schließt das Projekt an posthumane Theorien und den Diskurs über das Anthropozän an; empirisch folgt es den Methoden der qualitativen Sozialforschung. Das Projekt verortet sich in der Umweltsoziologie, der Wissenschafts- und Technikforschung sowie der sozialwissenschaftlichen Materialitätsforschung.

Publikationen

Aufsätze in Fachzeitschriften

Schürkmann, C./Arnold. N. (2022): Editorial. Multiplicity in the World of Waste. Worldwide Waste. Journal for interdisciplinary Studies (erscheint im Dezember).

Schürkmann, C. (2022): Joining Multiple Collaborations: Toward a Sociomaterial Perspective on Nuclear Waste Management between Society, Technology and Nature. Worldwide Waste: Journal of Interdisciplinary Studies, 5(1): 3, 1–16. Link zum Artikel

Schürkmann, C./Engert, K. (2021): Introduction: Posthuman? Nature and Culture in Renegotiation. Nature and Culture, 16(1): 1-10. Link zum Artikel

Schürkmann, C. (2021): Facing a Toxic Object: Nuclear Waste Management and its Challenges for Nature-Culture-Relationships. Nature and Culture 16(1): 65-82. Link zum Artikel

Schürkmann, C. (2019): Einer strahlenden Zukunft entgegen. Nachhaltigkeit zwischen Ideologie und Utopie in der Frage der Endlagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe. Soziologie und Nachhaltigkeit 5(6): 111-134.        Link zum Artikel

Schürkmann, C. (2018): Über das Sichtbare hinaus. Eine Soziologie künstlerischer Praxis. Zeitschrift für Soziologie 47(6): 438-453. Link zum Artikel

Monographien und Herausgeberschaften

Schürkmann.C./Arnold, N. (2022): Multiplicity in the World of Waste. Worldwide Waste. Journal for interdisciplinary Studies. Link zum Special Issue
Schürkmann, C./Engert, K. (2021): Posthuman? Nature and Culture in Renegotiation. Nature and Culture, 16(1). Link zum Special Issue
Schürkmann, C./Zahner N. T. (2021): Wahrnehmen als soziale Praxis. Künste und Sinne im Zusammenspiel. Reihe: Kunst und Gesellschaft. Wiesbaden: VS.Link zum Buch
Schürkmann, C. (2017): Kunst in Arbeit. Künstlerisches Arbeiten zwischen Praxis und Phänomen. Bielefeld: Transcript (Rezensionen: Kröll, F. (2020): Zur Situation der Kunstsoziologie. Soziologische Revue 43(3), 366-368 / La Barone, L. (2018): Zeitschrift für Kulturmanagement (1), 172-174.) Link zum Buch

Beiträge in Sammelbänden und Reihen

Schürkmann, C. (2023): Ökologien des Materiellen. Neomaterialistische und posthumanistische Zugänge. In: Bleicher, A./Groß, M./Sonnberger, M. (Hg.): Handbuch Umweltsoziologie. Wiesbaden: VS (im Erscheinen)

Schürkmann, C. (2023): Somatic Language in Artistic Practices of Work in Progress. An Ethnographic Perspective on Bodies, Materials, Practical Knowledge, and Technique in Contemporary Art. In: Hendriksen, M./Dupré, S. (Hg.): Technique in the Arts. Turnhout: Brepols (im Erscheinen).

Schürkmann, C. (2022): Nicht zuletzt eine Frage des Gesteins – Überlegungen zur Endlagerung als soziomaterielle Praxis. In: Altstaedt, S./Hasenfratz, M./Fladvad, B. (Hg.): Praxis und Ungewissheit: Zur Alltäglichkeit sozialökologischer Krisen. Frankfurt a.M.: Campus. S. 55-79.

Schürkmann, C. (2022): Mit Material malen. Einblicke in die Ethnografie künstlerischen Arbeitens. In: Karstein, U. (Hg.): Einführung Kunstsoziologie. Berlin: de Gruyter (im Erscheinen).

Schürkmann, C. (2022): Toxische Objekte. Herausforderungen für Natur/Kultur. In: Cress, T./Murawska, O./Schlitte, A. (Hg.): Jenseits des Menschen. Neue Perspektiven auf Natur/Kultur. Paderborn: Fink/Brill (im Erscheinen).

Schürkmann, C./Zahner, N. T. (2021): Wahrnehmen als soziale Praxis – Soziologische Perspektiven auf Wahrnehmen. In: Schürkmann, C./Zahner, N. T. (Hg.): Wahrnehmen als soziale Praxis. Künste und Sinne im Zusammenspiel. Wiesbaden: VS, 1-28. Link zum Artikel

Schürkmann, C. (2021): Wir nehmen mehr wahr, als sich uns zeigt. Zur Ethnografie künstlerischer Praxis. In: Schürkmann, C./Zahner, N. T. (Hg.): Wahrnehmen als soziale Praxis. Künste und Sinne im Zusammenspiel. Wiesbaden: VS, 251-273.

Schürkmann, C. (2021): Materielles in Aktion. Zum Einsatz von Materialien in der künstlerischen Praxis. Escher, C./Zahner, N. T. (Hg.): Begegnung mit dem Materiellen. Erfahrung mit Materialität in Architektur und Kunst. Bielefeld: Transcript, 53-65.

Kalthoff, Herbert/ Schürkmann, C. (2020): Verweisungen. Sehen – Betrachten – Verstehen. In: Dörpinghaus, A./Lembeck, K.-H. (Hg.): Sehen als Erfahrung. Fribourg/Munich: Karl Alber, 56-69

Schürkmann, C. (2019): Natur/Kultur in Aushandlung. Überlegungen zu einer empirischen Theorie der Human(de)zentrierung am Fall der ‚Endlagerung‘ hoch radioaktiver Abfallstoffe. Sattlegger L./Deppisch L./Rudolfi, M. (Hg.): Methoden umweltsoziologischer Forschung. Frankfurt am Main: ISOE – Institute for Social-Ecological Research, 45-61. Link zum Artikel

Schürkmann, C. (2017): Maurice Merleau-Ponty. Steuerwald, C. (Hg.): Klassiker der Soziologie der Künste. Prominente und bedeutende Ansätze. Wiesbaden: Springer VS, 433-451.

Schürkmann, C. (2016): Eisen, Säure, Rost und Putz. Zum Arbeiten mit Material in der bildenden Kunst. Kalthoff, H./Cress, T./Röhl, T. (Hg.): Materialität. Herausforderungen für die Sozial- und Kulturwissenschaften. Paderborn: Fink, 359-375.

Schürkmann, C. (2015): Blinde Flecken vor grauem Putz. Künstlerische Praxis und ethnografische Grenzgänge auf den Spuren sinnlicher Wahrnehmung. Göbel, H. K./Prinz S. (Hg.): Die Sinnlichkeit des Sozialen. Bielefeld: Transcript, 317-339.

Schürkmann, C. (2015): Von Raketenleisten bis zum Leichtmetall. Begegnungen einer Praxis des Materials im Einsatz künstlerischer Arbeiten. Schäfer, F./Daniel A./Hillebrandt, F. (Hg.): Methoden einer Soziologie der Praxis. Bielefeld: Transcript, 215-237.

Schürkmann, C. (2012): Material in künstlerischen Erzeugungsprozessen. Löw, M. (eds.): Vielfalt und Zusammenhalt. Verhandlungen des 36. Kongresses der DGS in Bochum und Dortmund 2012. Frankfurt/Main: Campus, 1-13. Link zum Artikel

Rezensionen

Schürkmann, C. (2022): Umweltsoziologie. Kropp, C./ Sonnenberger, M. Umweltsoziologie, Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 2021. Soziologische Revue, 395-399. Link zur Rezension

Schürkmann, C. (2022): Kunstsoziologie. Hudelist, Andreas: Im Gefüge der Kunst. Affektive Performativität als kreative Praktik. Bielefeld: Transcript 2020. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 585-588.    Link zur Rezension

Lehrtätigkeit

Interdisziplinäre Lehrveranstaltungen

Kompaktseminar Interdisziplinäres Seminar im Rahmen des Studienprogramms Q+ zum Thema „Wissenskulturen beforschen. Teilnehmende Beobachtung in der qualitativen Sozialforschung“ (in Kooperation mit Prof. Markus Verne (Ethnologie), Dr. Klaus Eberhardt (Betriebsleiter des Forschungsreaktors TRIGA Mainz) und Prof. Dr. Tobias Reich (Kernchemie)) (SoSe 2019)
Kompaktseminar Interdiszipliäres Seminar (Q+) „Irgendwo muss das Zeug ja hin!“ Zwischen- und Endlagerung von hochradioaktivem Abfall in Deutschland, Kompaktseminar zusammen mit dem Institut für Kernchemie und einem Vertreter der Bundesgesellschaft für Endlagerung (SoSe 2022)

Soziologische Theorie

Seminar (B.A.)
Theorien der Sozialisation (SoSe 2019)
Seminar (B.A.)
Klassiker der Wissessoziologie (WiSe 2017/18)
Seminar (B.A.)
Klassiker der Soziologie - Bourdieu lesen (SoSe 2017)

Qualitative Methoden

Praxismodul Qualitative Sozialforschung - Ethnographie (SoSe 2021)
Seminar (B.A.) Qualitative Methoden (WiSe 2017/18, WiSe 2018/19)
Seminar (M.A.) Interviewforschung (SoSe 2017)
Seminar (M.Ed.) Forschungswerkstatt I (Ethnographie) (regelmäßig ab SoSe 2013)
Seminar (M.Ed.) Forschungswerkstatt II (Ethnographie) (regelmäßig ab WiSe 2013/14)
Proseminar Künstlerinnengespräche (in Kooperation mit Caroline Heise M.A., Institut für Kunstgeschichte, SoSe 2013)

Technik- und Artefaktsoziologie

Seminar (B.A.)
Technik- und Artefaktsoziologie (SoSe 2018)

Kunstsoziologie

Seminar (B.A.)
Soziologie der Kunst (SoSe 2013)

Bildungssoziologie

Seminar (B.A.) Gleichheit und Differenz in Schule und Unterricht (regelmäßig ab SoSe 2011 bis
WiSe 12/13)
Seminar (B.A.) Kommunikation und Interaktion (WiSe 2010/11, SoSe 2011)
Seminar (B.A.) Die Räume der Bildung (WiSe 2016/17)
Vorlesung Beteiligung an der Ringvorlesung "Einführung in das Studium der Bildungswissenschaften" mit der Vorlesung zu "Grundlagen zum Verständnis von Sozialisationsprozessen" sowie "Schulische Materialität. Die Dinge des Unterrichts und des Lernens" (SoSe 2012, WiSe 2013/14, WiSe 2014/15, SoSe 2016, WiSe 2016/17)
Vorlesung Gesellschaftliche Entwicklung, Sozialisation und Bildung (WiSe 2015/16, WiSe 2016/17)

 

Vorträge (Auswahl)

STS and the Arts Facing Planetary Crises: Circulating Perspectives on Knowledge and Perception in Postanthropocentric Times, Panel Circulations between STS and the Arts”, STS-HUB.de 2023, Human Technology Center Aachen (mit Lena von Goedeke)

Jenseits des Menschen? Die Endlagerung hoch radioaktiver Abfälle, Wintervortragsreihe Ökologie und Posthumanismus. Vom  Anthropozän zum Chthuluzän, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, 09.12.2021.

Zwischen Wert und Bewertung: Nachhaltigkeit in der Organisation der Endlagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe, Workshop “Organisation und Bewertung von Nachhaltigkeit“ , University Hamburg, 2021.

Versuche der Versachlichung. Kommunikative Strategien in der Standortsuche für ein Endlager, research colloquium, University Duisburg-Essen, eingeladen von Hannes Krämer, 2021.

Working Paper: (Per-)Forming 'Society': Facing Nuclear Waste and its Imperatives of Regulation, Workshop “The un/making of Forms. Formographic inquiries into practice, accountability, and infra-critique”, TU Dresden, 2021.

Managing Modernity. Nuclear Waste as a Challenge for Nature and Society. Panel „Waste and Modern Societies“. Konferenz der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie, Genf, 2021.

Toxische Objekte. Zu einer sozio-materiellen Perspektive auf Gesellschaften und ihre Gifte. Sektion Umweltsoziologie: Trends in der Umwelt- und Nachhaltigkeitssoziologie. 40. Kongress der DGS Gesellschaft unter Spannung, organisiert in Berlin (digital), 2020.

Von Stäben, Stoffen und Gesteinen. Auf dem Weg in die postnukleare Kultur, Jahrestagung der Sektion Kultursoziologie, Universität Kassel, 2019.

Limits of Hybridity. Towards a Theory of Toxic Objects, 4. Mainzer Symposium der Sozial- und Kulturwissenschaften am Forschungsschwerpunkt SOCUM, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 2019.

“There’s no ‘away‘!“ Von Stoffen, Stäben und Gesteinen und der Frage des ‚Was bleibt?‘, Symposium Mohr mit Mineralien. Zeitgenössische Perspektiven auf ein historisches Objekt, Dresdner Residenzschloss, 2019.

Human(de)zentrierung. Eine sozio-materielle Perspektive auf den Umgang mit radioaktiven Abfallstoffen, Kolloquium Prof. Dr. Anna Henkel, Leuphana-Universität Lüneburg, 2019.

Eine Zukunft 'ohne uns'. Zeitliche Dimensionen nuklearen Abfalls. Workshop am Forschungsschwerpunkt SoCuM, JGU Mainz und Goethe-Universität Frankfurt, 2018.

Unendliche Entsorgung. Entwurf einer empirisch-theoretischen Perspektive auf den gesellschaftlichen Umgang mit hoch radioaktiven Abfallstoffen, Methoden umweltsoziologischer Forschung, 15. Tagung der Nachwuchsgruppe Umweltsoziologie, Goethe Universität Frankfurt am Main, 2018.

Sehen in Arbeit. Wahrnehmen in der künstlerischen Praxis, Kolloquium, Kunstakademie Düsseldorf, eingeladen von Nina Zahner, 2018.

Ästhetische Praxis aus ethnografischer Perspektive im Feld der bildenden Kunst. 4. Jahrestagung der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft (KWG), Ästhetische Praxis und kulturwissenschaftliche Forschung, Stiftung Universität Hildesheim, Kulturcampus Domäne Marienburg, 2018.

Sehen in Arbeit. Wahrnehmen in der künstlerischen Praxis, Vortrag im Rahmen der Vorlesung Soziologie des Wahrnehmens, Prof. Dr. Nina Tessa Zahner, Kunstakademie Düsseldorf, 2018.

Somatic Language and Practices in Contemporary Art. An Ethnographic Perspective on Bodies, Knowledge and Materials in situ. Workshop THE MAKING OF TECHNIQUE IN THE ARTS. Concepts and Practice from the Sixteenth to the Twentieth Century, Utrecht University, 2017.

Fuzziness in der Bildenden Kunst. Unschärfe als Ressource für künstlerisches Arbeiten. 9. Tagung „Fuzziness. Zum Begriff der unscharfen Herausforderung“ des Forschungsnetzwerks Implizites Wissen, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 2017.

Artistic practices between knowing and seeing - working on artistic works. 9th Conference of the ESA RN Sociology of the Arts, Arts and Creativity: Working on Identity an Difference, FLUP Porto, .2016.

Eisen, Säure, Rost und Putz. Material in der bildenden Kunst. Vortrag auf der Gründungstagung für den Arbeitskreis Soziologie und Phänomenologie, Hanse-Wissenschaftskolleg Institute for Advanced Studies, Delmenhorst, 2016.

Knowing in the arts: a praxeological perspective on artistic work. Aesthetic Matters: becoming an artist, a designer and an architect in the age of Bologna. ZHdK Zürich, 2016.

Künstlerisches Arbeiten zwischen Experiment und Routine Kolloquium der Nachwuchswissenschaftler/innen des Instituts für Kunstgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz: Versuchsanordnungen. Kunst und Experiment, 2015.

Wie sich was zeigt. Künstlerisches Arbeiten aus ethnografischer Sicht. Kunstpädagogischer Saloon, Kunsthochschule Mainz, 2014.

Material und Dinge im Einsatz künstlerischer Arbeiten: Zum Einbezug des Materiellen zwischen Teilnahme und Beobachtung. Tagung Methoden einer Soziologie der Praxis, FernUniversität Hagen, 2013.

Materialität in künstlerischen Erzeugungsprozessen - Überlegungen zu einem sinnlichen Zusammenspiel von Wahrnehmung und Wahrnehmbarkeit. Ad-Hoc-Gruppe: Der sinnliche Zusammenhalt des Sozialen. Praktiken zwischen Materialität und Wahrnehmung. 36. Kongress der DGS Vielfalt und Zusammenhalt, Ruhr-Universität Bochum / TU Dortmund, 2012.

Creative Practices - Ethnographic Research in the Field of Visual Arts. Midterm Conference of the ESA RN Sociology of Culture: Culture, Communication and Creativity, Technische Universität / WZB Berlin, 2012.

Practices in Visual Arts - Approaches to Creativity. 7th Conference of the ESA RN Sociology of the Arts: Artistic Practices, Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien, 2012.

Mitgliedschaften

Deutsche Gesellschaft für Soziologie (Sektionen: Qualitative Methoden, Umwelt- und Nachhaltigkeitssoziologie, Kultursoziologie, Arbeitskreis Soziologie der Künste, Wissenssoziologie)

Kulturwissenschaftliche Gesellschaft (KWG)

Gesellschaft für Wissenschafts- und Technikforschung

Weiteres

Seit Dezember 2022 Mitglied im Vorstand der Sektion Umwelt- und Nachhaltigkeitssoziologie

Sprecherin der Nachwuchsarbeitsgruppe NWG 2 "Posthuman. Perspektiven auf Natur/Kultur" am Forschungsschwerpunkt SOCUM (Research Center of Social and Cultural Studies Mainz) (2018-2021)

Glossar. In: Lena von Goedeke. >> faces. Berlin: Kerber. (Katalog)

Konzeption der Ausstellung "What Can Be Done to Make Trouble?", Kunstverein Familie Montez, Frankfurt am Main, 12.08.-10.09.2017, (Links: kvfm.de; schirn.de), gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und die Liebelt-Stiftung Hamburg.