Schürkmann Dr., Christiane

Schuerkmann

Arbeitsschwerpunkte

Praxistheorie
Phänomenologie
Kunstsoziologie
Wissenssoziologie
Qualitative Methoden
Postanthropozentrische Theorien
Soziologie der Materialität

 

Universitäre Bildung

 11/2015 Promotion zum Dr. phil. im Fach Soziologie
Titel der Arbeit: Kunst in Arbeit. Künstlerisches Arbeiten zwischen Praxis und Phänomen (ausgezeichnet mit dem Preis der Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
 2005-2009 Studium der Sozialwissenschaften und Kunst an der Universität Siegen.
Abschluss: Erstes Staatsexamen (an Gymnasien); Staatsarbeit zum Thema "Öffentlichkeit als Wirklichkeitskonstruktion der Moderne - Gilt diese These für die Europäische Union?" (ausgezeichnet mit dem Studienpreis der Sozialwissenschaften)

 

Berufliche Tätigkeiten / Akademische Stellen

seit 2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
2009-2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fach für Sozialwissenschaften, Philosophie, Theologie und Geschichte, Universität Siegen

 

Publikationen

Aufsätze in Fachzeitschriften
Somatic Language in Artistic Work in Progress. An Ethnographic Perspective on Bodies, Materials and Knowledge in situ, in: Art Matters, International Journal for Technical Art History, 2018 (im Erscheinen)

Monographien und Herausgeberschaften

Kalthoff_Cress.indd Dissertation: Kunst in Arbeit. Künstlerisches Arbeiten zwischen Praxis und Phänomen. Bielefeld: Transcript 2017. Link zum Buch
What Can Be Done to Make Trouble? Eine Frage zeitgenössischer Kunst. Edition Imorde 2017 (Katalog mit Marten Schech). Link zum Buch

Beiträge in Sammelbänden
Maurice Merleau-Ponty. In: Christian Steuerwald (Hg.), Klassiker der Soziologie der Künste. Prominente und bedeutende Ansätze. Reihe: Kunst und Gesellschaft. Wiesbaden: Springer VS 2017, S. 433-451.

Eisen, Säure, Rost und Putz. Zum Arbeiten mit Material in der bildenden Kunst. In: Herbert Kalthoff, Torsten Cress, Tobias Röhl (Hs.): Materialität. Herausforderungen für die Sozial- und Kulturwissenschaften. Paderborn: Fink 2016, S. 359-375.

Blinde Flecken vor grauem Putz. Künstlerische Praxis und ethnografische Grenzgänge auf den Spuren sinnlicher Wahrnehmung. In: Hanna Katharina Göbel, Sophia Prinz (Hg.): Die Sinnlichkeit des Sozialen. Wahrnehmung und materielle Kultur. Bielefeld: Transcript 2015, S. 317-339.

Von Raketenleisten bis zum Leichtmetall. Begegnungen einer Praxis des Materials im Einsatz künstlerischer Arbeiten. In: Franka Schäfer, Anna Daniel, Frank Hillebrandt (Hg.): Methoden einer Soziologie der Praxis. Bielefeld: Transcript 2015, S. 215-237.

Material in künstlerischen Erzeugungsprozessen: Überlegungen zur Materialität des Materials im Zusam-menspiel von Wahrnehmung und Wahrnehmbarkeit. In: Martina Löw (Hs.): Vielfalt und Zusammenhalt. Verhandlungen des 36. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bochum und Dortmund 2012. Frankfurt am Main: Campus (CD-Rom). Download des Artikels

 

Lehrtätigkeit

Soziologische Theorie

Seminar (Bachelor)
Klassiker der Soziologie - Bourdieu lesen (SoSe 2017)
Seminar (Bachelor)
Klassiker der Wissenssoziologie (WiSe 2017/18)

Qualitative Methoden

Seminar (Master) Interviewforschung (SoSe 2017)
Seminar (Master) Forschungswerkstatt I (Ethnographie) (regelmäßig ab SoSe 2013)
Seminar (Master) Forschungswerkstatt II (Ethnographie) (regelmäßig ab WiSe 2013/14)
Proseminar Künstlerinnengespräche (in Kooperation mit Caroline Heise M.A., Institut für Kunstgeschichte, SoSe 2013)

Technik- und Artefaktsoziologie

Seminar (Bachelor)
Technik- und Artefaktsoziologie (SoSe 2018)

Kunstsoziologie

Seminar (Bachelor)
Soziologie der Kunst (SoSe 2013)

Bildungssoziologie

Seminar (Bachelor) Gleichheit und Differenz in Schule und Unterricht (regelmäßig ab SoSe 2011 bis
WiSe 12/13)
Seminar (Bachelor) Kommunikation und Interaktion (WiSe 2010/11, SoSe 2011)
Seminar (Bachelor) Die Räume der Bildung (WiSe 2016/17)
Vorlesung Beteiligung an der Ringvorlesung "Einführung in das Studium der Bildungswissenschaften" mit der Vorlesung zu "Grundlagen zum Verständnis von Sozialisationsprozessen" sowie "Schulische Materialität. Die Dinge des Unterrichts und des Lernens" (SoSe 2012, WiSe 2013/14, WiSe 2014/15, SoSe 2016, WiSe 2016/17)
Vorlesung Gesellschaftliche Entwicklung, Sozialisation und Bildung (WiSe 2015/16, WiSe 2016/17)

 

Vorträge

Unendliche Entsorgung. Entwurf einer empirisch-theoretischen Perspektive auf den gesellschaftlichen Umgang mit hoch radioaktiven Abfallstoffen, Methoden umweltsoziologischer Forschung, 15. Tagung der Nachwuchsgruppe Umweltsoziologie, Goethe Universität Frankfurt am Main, 11.-12. Oktober 2018.

Ästhetische Praxis aus ethnografischer Perspektive im Feld der bildenden Kunst. 4. Jahrestagung der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft (KWG), Ästhetische Praxis und kulturwissenschaftliche Forschung, Stiftung Universität Hildesheim, Kulturcampus Domäne Marienburg, 11.-13. Oktober 2018.

Somatic Language and Practices in Contemporary Art. An Ethnographic Perspective on Bodies, Knowledge and Materials in situ. Workshop THE MAKING OF TECHNIQUE IN THE ARTS. Concepts and Practice from the Sixteenth to the Twentieth Century, Utrecht University, 26-27 October 2017.

Fuzziness in der Bildenden Kunst. Unschärfe als Ressource für künstlerisches Arbeiten. 9. Tagung „Fuzziness. Zum Begriff der unscharfen Herausforderung“ des Forschungsnetzwerks Implizites Wissen, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 06.-07. Oktober 2017.

Artistic practices between knowing and seeing - working on artistic works. 9th Conference of the ESA RN Sociology of the Arts, Arts and Creativity: Working on Identity an Difference, FLUP Porto, 08.-10. September 2016.

Eisen, Säure, Rost und Putz. Material in der bildenden Kunst. Vortrag auf der Gründungstagung für den Arbeitskreis Soziologie und Phänomenologie, Hanse-Wissenschaftskolleg Institute for Advanced Studies, Delmenhorst, 23.-24. Juni 2016.

Knowing in the arts: a praxeological perspective on artistic work. Aesthetic Matters: becoming an artist, a designer and an architect in the age of Bologna. ZHdK Zürich, 01.-03. Juni 2016.

Künstlerisches Arbeiten zwischen Experiment und Routine Kolloquium der Nachwuchswissenschaftler/innen des Instituts für Kunstgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz: Versuchsanordnungen. Kunst und Experiment, 25. November 2015.

Wie sich was zeigt. Künstlerisches Arbeiten aus ethnografischer Sicht. Kunstpädagogischer Saloon, Kunsthochschule Mainz, 19. November 2014.

Material und Dinge im Einsatz künstlerischer Arbeiten: Zum Einbezug des Materiellen zwischen Teilnahme und Beobachtung. Tagung Methoden einer Soziologie der Praxis, FernUniversität Hagen, 06.-07. Dezember 2013.

Materialität in künstlerischen Erzeugungsprozessen - Überlegungen zu einem sinnlichen Zusammenspiel von Wahrnehmung und Wahrnehmbarkeit. Ad-Hoc-Gruppe: Der sinnliche Zusammenhalt des Sozialen. Praktiken zwischen Materialität und Wahrnehmung. 36. Kongress der DGS Vielfalt und Zusammenhalt, Ruhr-Universität Bochum / TU Dortmund, 04.Oktober 2012.

Creative Practices - Ethnographic Research in the Field of Visual Arts. Midterm Conference of the ESA RN Sociology of Culture: Culture, Communication and Creativity, Technische Universität / WZB Berlin, 05.-07. September 2012.

Practices in Visual Arts - Approaches to Creativity. 7th Conference of the ESA RN Sociology of the Arts: Artistic Practices, Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien, 05.-07. September 2012.

 

Mitgliedschaften

Deutsche Gesellschaft für Soziologie
SoCuM, AG 3 "Posthuman. Perspektiven auf Natur/Kultur" (Link: http://www.socum.uni-mainz.de/personen/dr-christiane-schuerkmann/)

 

Weiteres

Glossar. In: Lena von Goedecke. >> faces. Berlin: Kerber. (Katalog)

Ausrichtung der Ad-hoc Gruppe "Koexistenz. Neue Perspektiven der Humandezentrierung", 39. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Georg-August-Universität Göttingen, 2018 zusammen mit Torsten Cress und Kornelia Engert.

Konzeption der Ausstellung "What Can Be Done to Make Trouble?", Kunstverein Familie Montez, Frankfurt am Main, 12.08.-10.09.2017, (Links: kvfm.de; schirn.de), gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und die Liebelt-Stiftung Hamburg.